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  • Вымаўляй правільна! — Sprich richtig!

    Вымаўляй правільна! — Sprich richtig!


    Мінск 1995
    161.52 МБ
    schreiben.
    
    6. Übt die Sprichwörter.
    Wie die Zucht, so die Frucht.
    Blinde Rache, schlimme Sache.
    
    7. Lest den Text. Beachtet die Intonation der Satzgefüge. Findet Attributsätze und bestimmt die Tonführung darin.
    
    Muttis Hände
    
       Meine Mutti, die als Köchin im Kolchos arbeitet, ist noch jung. Sie heißt Maria Petrowna. Alles, was
    
    
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    die Mutter kocht, schmeckt sehr gut. Alle meinen, daß sie die beste Köchin im Kolchos ist.
       Muttis Hände, die den ganzen Tag keine Ruhe wissen, arbeiten sehr flink und werden nicht müde. Sie schneiden das Brot, schälen Kartoffeln, füllen das Essen um. Muttis Hände fegen die Treppe, waschen die Wäsche. Sie können nähen, flicken, stricken. Im Garten streuen sie die Samen, jäten das Unkraut, pflücken das Obst und das Gemüse.
       Wenn ich mich schlafen lege, streicheln mich zärtlich die Hände, die immer noch nicht die ganze Tagesarbeit geleistet haben.
    8. Erzählt von einer Frau, die euer teuerster Mensch ist. Gebraucht dabei Attributsätze.
    
    
    
    fc® Assimilation.
    Tonführung in den Satzreihen.
    
    
        Übungen:
    
    
    1. Vermeidet die Assimilation nach der Stimmhaftigkeit an der Wortgrenze, sprecht den stimmhaften Konsonanten halbstimmhaft.
    
    a) das Bild    das Dach             
    das    Buch    das Geld             
    das    Band    das Gold             
    das    Bett    das Sofa             
    b) und sagt    und bekommt und denkt
    und    bittet  und badet   und dankt
    und    bindet  und weiß    und sitzt
    und    beginnt und wirft   und singt
    
    135
    
    2. Beachtet den [9]Laut.
    
    brechen  richtig     die Lichter die Nächte      
    stechen  wichtig     die Bücher  ich möchte      
    sprechen die Fichte  die Dächer  vorsichtig      
    rechnen  die Nichte  die Fächer  die Eisfläche   
    lächeln  der Richter die Töchter das Eichhörnchen
    
    3. Beachtet den [ij]Laut.
    fangen — fing — gefangen gelingen — gelang — gelungen singen — sang — gesungen springen — sprang — gesprungen zwingen — zwang — gezwungen Einem kleinen Jungen ist es gelungen, eine lange Schlange zu fangen.
    
    4. Übt die Sprichwörter.
    Wie gewonnen, so zerronnen.
    Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute.
    
    5. Sprecht das erste Syntagma mit progredienter und das zweite mit terminaler Tonführung, beachtet den engen Zusammenhang der Satzteile.
    
    Der 'Winter ist "da, | und die 'Kinder gleiten 'stun
    
    denlang über die "Eisfläche.
    
    Wir gehen mit dem Bruder einen Schlitten kaufen, denn wir rodeln sehr gern.
    Gestern war schon ein starker Frost, aber unser See ist noch nicht zugefroren.
    Das Kind war hungrig, aber es wollte das Mittagessen sogar nicht kosten.
    
    
    136
    
    Mein Bruder wurde bald müde, und der Vater nahm ihn auf die Schulter.
    6. Lest die Sätze der Übung 5 mit terminaler Tonführung in beiden Syntagmen, beachtet die relative Selbständigkeit der Satzteile.
    7. Inszeniert den folgenden Dialog. Ergänzt ihn. Findet Satzreihen, beachtet ihre Intonation.
    A. Noch eine Stunde, und wir haben frei. Gehst du auf die Rodelbahn mit?
    B. Wieso? Ohne Mittagessen? So dumm bin ich nicht.
    A. Selbstverständlich nach dem Mittagessen. Ich habe einen schönen neuen Schlitten. Und bis zum Abend rodeln wir.
    B. Hast du denn keine Hausaufgaben?
    A. Im Gegenteil. Eine ganze Menge. Aber man muß sich nach der Schule erholen.
    B. Eben. Ich ruhe nach dem Essen eine Stunde aus.
    A. Wo? Auf dem Sofa? „Nach dem Essen muß man stehen oder tausend Schritte gehen“. Aber nicht liegen.
    B. Hast du nicht gehört, daß man auch anders sagt, und zwar: „Erst die Arbeit, dann das Spiel“?
    A. Das schon. Aber das Wetter ist nicht jeden Tag so herrlich.
        8. Lest den Text ausdrucksvoll. Schreibt Zusammensetzungen heraus, beachtet die Betonung darin.
    
    Winter
       Der Winter ist da. Die Tage sind kurz, und die Nächte lang. Es ist kalt. Es schneit oft.
    
    137
    
            Die Jugend liebt den Winter. Jungen und Mädchen laufen Schlittschuh und Schneeschuh. Sie rodeln, sie machen Schneemänner und spielen Schneeball.
            Besonders schön ist der Winter auf.dem Lande. Über Wiesen, Feldern und Wäldern liegt eine weiße Schneedecke. Lustig rodeln die Dorfkinder das Ufer herab. Auch ein starker Frost schadet ihnen nicht. Der Wintersport macht den Kindern große Freude, er stärkt ihre Gesundheit.
    
    
        9. Tauscht eure Meinungen über den Winter aus. Warum ist er für viele von euch die Lieblingsjahreszeit?
    
                Behauchung der stimmlosen Verschlußlaute
    Vorangestellte Sprecherangabe
    
    
        Übungen:
    
    1. Beachtet starke Behauchung der stimmlosen Verschlußlaute im Wortanlaut vor dem betonten Vokal oder Sonoren
    
    das Paar der Tag    die Katze 
    der Pelz die Tasche kalt      
    der Pilz der Teller der Kopf  
    die Post der Tisch  der Kuchen
    
    138
    
    der Platz die Probe die Pause
    
    die Tochter trinken die Tür
    
    das Kind kennen die Kunst
    
    2. Beachtet starke Behauchung der stimmlosen Verschlußlaute im Wortauslaut nach dem betonten Vokal.
    
    halb        die Nacht        der Tag             
    das Kalb    die Wand         der Weg             
    das Lob     das Boot         dick                
    der Korb    der Hund         der Sieg            
    gelb        das Lied         die Musik           
    der Dieb    das Kind         das Stück           
    der Staub   die Welt         das Glück           
    das Laub    die Schuld       der Sack            
    3. Beachtet das Fehlen der   Behauchung der Ver 
    schlußlaute nach frikativen Konsonanten [J] und   
    [s].                                             
    stören      der Spaß         die Skizze          
    stehen      das Spiel        die Skulptur        
    stumm       der Sport        der Sklave          
    stecken     die Speise       die Skala           
    steigen     die Sprache                          
    der Stern   sprechen                             
    die Stadt   Spanier                              
    der Stein                                        
    
    4. Beachtet die Lippenrundung bei der Aussprache der labialisierten Vorderzungenvokale.
    
    hören    können     kühn      dünn   
    stören   zwölf      lügen     hübsch 
    höflich  plötzlich  früh      müssen 
    fröhlich die Köpfe  der Süden küssen 
    nötig    der Löffel fühlen    tüchtig
    
    139
    
    Lügen und Betrügen macht mir kein Vergnügen. Verbotene Früchte schmecken süß.
    Höfliche Worte vermögen viel und kosten wenig.
    5. Sprecht die vorangestellte Sprecherangabe mit der progredienten Tonführung.
    
    
    Die 'Freundin "fragte: | „'Liest du die Werke von 'Scholochow "gern?“ Ich "antwortete: | „Mein 'Lieblingsdichter ist Jessenin“.
    
    Der Schüler wiederholte: „In Rostock werden Schiffe gebaut“. Sein Freund wollte wissen: „Wo werden optische Geräte produziert?“ Der Vater fügte hinzu: „Das Radio stört mich bei der Arbeit“.
    6. Fügt vorangestellte Sprecherangabe hinzu. Beachtet die Tonführung darin, z. B. „Ich bin fertig“.— Die Freundin sagte: „Ich bin fertig“.
    „Erinnere dich an den Namen des Erfinders“.
    „Hast du dich nicht erkältet?“
    „Wir gehen zusammen auf die Eisbahn“.
    „Ich warte auf meine Schwester“.
    „Ich muß mich schon verabschieden“.
    
    140
    
    7. Lest den Text. Beachtet die progrediente Tonführung in der vorangestellten Sprecherangabe.
    
    Die Bibliothek
    
       In unserem Deutschzirkel besprachen wir das Thema „Die Bibliothek“. Mein Freund begann die Erzählung: „In jedem Dorf und in jedem Stadtbezirk gibt es eine Bibliothek. Dort werden Bücher, Zeitungen und Zeitschriften planmäßig gesammelt und aufbewahrt.“
       Ich fügte hinzu: „Man leiht die Bücher kostenlos aus. Nach Ablauf der Leihfrist bringt man sie gut erhalten wieder zurück, damit sich noch viele Leser daran erfreuen können“.
       Dima Petrow setzte fort: „Bibliotheken gab es schon im Altertum, als man noch keine Bücher kannte. Damals wurde das Wissen der Menschheit in Tontafeln eingeritzt oder auf Schriftrollen geschrieben, die aus Pflanzenfasern hergestellt waren. In der Bibliothek von Alexandria in Ägypten bewahrten berühmte Gelehrte etwa 700 000 solche Rollen auf, die dann während eines Krieges vernichtet wurden“.
       Natascha teilte mit: „Die größte deutsche Bibliothek ist die Deutsche Bücherei in Leipzig. Dort werden alle deutschsprachigen Bücher gesammelt“.
       Unser Lehrer war mit uns zufrieden.
    8. Lest und inszeniert den folgenden Dialog. Ergänzt ihn.
    Max: Du hast versprochen, heute mit mir zu spielen. Und du sagst schon wieder: „Laß mich in Ruhe!“
    Peter: Ja, wirklich. Laß mich noch ein Stündchen lesen.
    M.:    Zeig mal, was du liest. Ich kann ja schon auch
           lesen.
    
    141
    
    P.:    Das ist „Robinson Crusoe“, mein Lieblings
           buch.
    M.:    Und wovon ist dieses Buch?
    P.:    Dieses Buch erzählt von dem Leben Robin
           sons auf einer einsamen Insel.
    M.:    Wie ist er auf diese Insel geraten?
    P.:    Sein Schiff war an einem Felsen zertrümmert,
           und Robinson konnte sich nur mit Mühe retten.
    M.:    Wo wohnte er? Gab es dort Häuser?
    P.:    Nein, keine. Aus dem Holz des Schiffes baute
           er sich eine Hütte.
    M.:    Ja, ich verstehe. Diese Hütte schützte ihn vor
           Hitze und Kälte und gegen die wilden Tiere.
    P.:    Ganz richtig. Robinson ertrug geduldig
           Schmerzen.
    M.:    Er rettete auch den Indianer Freitag vor einem
           schrecklichen Tode.
    P.:    Ja. Aber woher weißt du das?
    M.:    Ich erinnerte mich sofort. Unsere Erzieherin
    hat uns aus diesem Buch viel gelesen.
    P.:    Das ist gut. Robinson gibt ein Beispiel dafür,
           wie man Schwierigkeiten überwinden muß.
    
    9. Erzählt einander über eure Lieblingsbücher. Spielt ein Gespräch zwischen einer Bibliothekarin und einem Leser.
    
    142
    
                Fehlen der Palatalisierung
                Tonführung in der nachgestellten Sprecherangabe
    
    
        Übungen:
    
    
    1. Vermeidet die Palatalisierung der Konsonanten vor den Vorderzungenvokalen. Sprecht die Konsonanten gespannt aus.
    
    bieten     der Kiefer schießen   der Pfennig  
    die Biene  die Miene  vier       das Ereignis 
    die        lieben     das Tier   das Ergebnis 
    dieser     das Lied   siegen     die Wildnis  
    dienen     das