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  • Вымаўляй правільна! — Sprich richtig!

    Вымаўляй правільна! — Sprich richtig!


    Мінск 1995
    161.52 МБ
    enkmal in der Stadt Altona bei Hamburg aufgestellt.
    
    170
    
       Aber auch diese Freude dauerte nicht lange. Als die Faschisten an die Macht kamen, verbrannten sie Heines Bücher und wollten sein Denkmal zerstören. „Heine“ mußte emigrieren. Seine Freunde ließen ihn auf ein Schiff bringen und nach Frankreich transportieren. So emigrierte der Dichter zum zweiten Mal in dieses Land. In Toulon wurde er herzlich begrüßt.
    (Nach W. Bredel)
    8. Was wißt ihr über den deutschen Dichter H. Heine?
    
                Unsilbische Vokale Nachfrage
    
    
        Übungen:
    
    
    1. Sprecht das überkurze [i] in betonten Silben.
    
    die Union die Million die Mission die Emulsion die Religion kurios grandios sozial genial kolonial
    
    die Nation die Station die Position die Redaktion die Revolution die Emigration die Artikulation die Intonation die Assimilation die Deklination
    
    der Ingenieur familiär die Periode die Filiale der Patient die Premiere [d i ргэ'тіе:гэ]
    
    171
    
    offiziell      die Konjugation
    sensationell die Präposition
    
    2. Sprecht das überkurze [i] in unbetonten Silben.
    
    die Linie    Spanien    das Magnesium
    die Prämie   Italien    das Kalzium  
    die Familie  Rumänien   das Aluminium
    die Komödie  Armenien   das Gymnasium
    die Tragödie Belgien    das Stadium  
    das Radio    Australien das Studium  
    
    3. Übt die Wörter mit unsilbischen Vokalen [u] und [o] ein.
    der Linguist [lig'guist] Guatemala [guate'mcda] die Toilette [tpa'lets] das Biskuit [bis'kuit] das Foyer [foa'je:]
    
    
    4. Sprecht in den folgenden Wörtern halblange silbische Vokale [i ] und [u ] aus.
    
    
    die Statue das Auditorium Bulgarien Sibirien die Ferien
    
    das Sanatorium
    die Serie
    die Materie
    das Laboratorium
    das Territorium
    
    172
    
    5. Lest die Sätze. Sprecht die Nachfragen mit starker Betonung auf dem Fragewort und der interrogativen
    
       Tonführung, z. B.: "Was sagst du?
    
    Wo 'warst du gestern "abend? — In der "Oper.— "Wo warst du?
    Wohin eilst du? — Zur Probe.— Wohin eilst du? Welches Fach fällt dir am leichtesten? — Deutsch.— Welches Fach fällt dir leicht?
    Auf wen warten die Kinder? — Auf eine deutsche Delegation.— Auf wen warten sie?
    Mit wem hast du soeben gesprochen? — Mit dem Darsteller der Hauptrolle.— Mit wem hast du gesprochen?
    6. Sprecht die Ergänzungsfragen mit der terminalen Tonführung und die Nachfragen mit der interrogativen.
    
    Wann ist die 'Probe zu unserem Kulturprogramm? —
    Wann die "Probe ist? Das "weiß ich nicht.
    Wohin geht das Theater im Sommer auf eine Gastspielreise? — Wohin es auf die Gastspielreise geht? Es ist noch nicht bekannt.
    Wann waren wir das letzte Mal im Künstlertheater? — Wann wir im Künstlertheater waren? Das habe ich schon vergessen.
    7. Sprecht beide Fragesätze mit der interrogativen Tonführung.
    
    Ist das eine 'Vorstellung für "Kinder? — Ob das eine
    
    'Vorstellung für "Kinder ist? Ich "denke, | "ja.
    
    
    173
    
    Hat dieser Film auf dich einen tiefen Eindruck gemacht? — Ob er auf mich einen tiefen Eindruck gemacht hat? Aber selbstverständlich.
    Möchtest du auch ein Opernglas holen? — Ob ich ein Opernglas holen möchte? Nein, mein Platz ist nicht weit.
    Hast du die Rechenaufgabe richtig gelöst? — Ob ich die Rechenaufgabe richtig gelöst habe? Das erfahren wir in der nächsten Stunde.
    Hast du die Garderobenmarke nicht verloren? — Ob ich sie nicht verloren habe? Hoffentlich ist sie in der Handtasche.
    
    8. Lest den Text. Schreibt die Wörter mit unsilbischen Vokalen heraus.
    
    Sensationelle Premiere
    
       Vor einer Stunde bin ich in Paris angekommen. Der erste Bekannte fragt mich: „Haben Sie schon eine Theaterkarte?“
       — Eine Theaterkarte? Wofür?
       — Für die heutige sensationelle Premiere.
       — Wird heute ein neues Stück gespielt?
       — Ja, heute ist das beste Kriminalstück aller Zeiten.
       — Welchen Titel hat das Stück?
       — „Mord im Park“. Die ganze Stadt wartet darauf. Bis zum Ende kann niemand erraten, wer der Mörder ist.
       Nun sitze ich im Parkett, sehe aufmerksam auf die Bühne und versuche zu erraten, wer der Mörder ist. Dafür habe ich einen hohen Preis bezahlt. Da tritt an mich ein Platzanweiser. Er fragt mich: „Sind Sie mit Ihrem Platz zufrieden?“ Er hofft auf ein Trinkgeld.
    
    
    174
    
    „Ja, danke“, sage ich und gebe ihm nichts. Aber er geht nicht weg.
       — Wünschen Sie ein Programm, mein Herr?
       — Nein, danke.
       — Vielleicht wollen Sie ein Opernglas?
       — Nein, danke.
       Das Stück ist interessant, ich will nichts versäumen.
       — Wünschen Sie nach der Vorstellung ein Taxi?
       — Ich wünsche, daß Sie mich nicht mehr stören.
       — Möchten Sie vielleicht eine Tafel Schokolade?
       — Nein, ich möchte nichts haben. Lassen Sie mich in Ruhe!
       Da beugt er sich zu mir und flüstert ins Ohr: „Der Gärtner ist der Mörder.“
       Das ist die schrecklichste Rache dafür, daß ich ihm kein Trinkgeld gegeben habe.
    (nach J. R. Garden)
    
    9. Inszeniert diesen Text.
    Wollt ihr beim Kinobesuch schon am Anfang wissen, womit der Film endet?
    
    ІЙІЖЙ^’ Diphthonge
               Intonation der Anrede
    
    
        Übungen:
    
    
    1. Beachtet die Aussprache des Diphthongs [äe].
    
    
    das Eis der Eifer
    
    die Scheibe zwei
    
    die Meinung drei
    
    175
    
    der Eindruck     der Geist      bei         
    der Einfluß      reifen         der Mai     
    das Eichhörnchen die Laienkunst der Schrei  
    das Eishockey    beseitigen     die Einheit 
    der Beifall      geheimnisvoll  die Freiheit
    
    2. Beachtet die Aussprache des Diphthongs [ab].
    
    auch         die Braut die Hauptstadt    
    aus          das Laub  der Schauspieler  
    das Auge     der Baum  der Lautsprecher  
    das Auto     der Traum der Zauberlehrling
    der Aufstand die Faust das Schiläufen    
    die Aurora   die Pause der Weltraumflug  
    ausdrücken   laufen    der Bau           
    
                   grau
                   die Frau
                   genau
                   die Hausfrau
                   das Kaufhaus
    der Pflaumenbaum
                   der Staubsauger
    
    
        3. Beachtet die Aussprache des Diphthongs [60].
    
    euch Eugen euer äußern die Häuser räumen das Neujahr
    
    Europa deutsch heute
    
    europäisch der die Bedeutung der Verkäufer das Gebäude
    
    Freund träumen das Feuerzeug die Feuerwehrleute die Freundestreue
    
        4. Sprecht die folgenden Wortverbindungen aus, beachtet die Diphthonge. Übt die Sprichwörter ein.
    
    weit und breit
    weiß wie Kreide sein
    
       seinen Augen kaum trauen blaugraue Augen
    
    176
    
    Freiheit und Gleichheit neues Deutschland das Haus sauber machen neun Bäume traurig aussehen
    
    Einmal ist keinmal.
    Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute.
    Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.
    
        5. Sprecht die Anrede am Anfang des Satzes betont, mit der terminalen Tonführung.
    
    "Peter, | bist du von dieser 'Meinung überzeugt? Nina, war es wirklich eine Reise mit vielen Hindernissen?
    N
    "Mutti, | "sieh mal: | ein 'Ast voller "Äpfel!
    Oma, diese Stiefel sind mir zu groß.
    Kinder, hindert euch der Lärm bei der Arbeit?
    
        6. Sprecht die Anrede in der Mitte des Satzes unbetont, ohne Pausen.
    
    Wir 'wollen, Mischa, die Bedeutung deiner 'Arbeit
    
    nicht verkleinern.
    Ich will, lieber Sohn, auch Meinung äußern.
    Das Lesen, Kinder, erweitert eure Kenntnisse.
    Man kann, Anna, diese Aufgabe vereinfachen.
    Du mußt, Oleg, deine Gedanken deutlich ausdrücken.
        7. Beachtet, daß die Anrede am Ende des Satzes zum Nachlauf gehört.
    Gebt bitte auch mir das Wort, Freunde!
    Läßt du mich darüber nachdenken, Mutti?
    Womit seid ihr nicht einverstanden, Kinder?
    
    12—1448
    
    177
    
        Darf ich dich zum Tee einladen, Olga?
    
         Ich habe zu Hause einen Plattenspieler, Andrej.
    
    
        8.      Setzt den Dialog fort. Beachtet die Intonation
    
           der Anrede.
    
    
                Der erste Ferientag
    
    
         Boris: Heute ist ein herrlicher Wintertag, nicht wahr, Mischa?
         Mischa: Ja, das stimmt. Sieh mal, wie der Schnee auf den Bäumen glitzert.
        B.:         Na los, in den Wald! Dein
                 neuer Schianzug, Mischa, gefällt mir eigentlich gut.
        M.:         Danke, mir auch. Folge mir,
                 dann hast du keine Schwierigkeiten, der Schnee ist tief.
        B.:         Mischa, warte einen Mo
                 ment! Weit und breit ist alles weiß und still, niemand ist zu sehen.
        M.:         Man muß einmal mit der
                 Klasse hierher wandern.
        B.:         Ich habe nichts dagegen.
                 Aber heute möchte ich die Schule für ein paar Tage vergessen.
    
    
    178
    
                Behauchung der stimmlosen Verschlußkonsonanten
                Vorangestellte Sprecherangabe
    
    
        Übungen:
    
    
     1. Behaucht die stimmlosen Verschlußkonsonanten im Anlaut des Wortes.
    
    das Paar    der Tag       kalt                 
    der Pilz    die Tasche    die Katze            
    die Post    der Tee       der Kopf             
    die Pause   das Thema    die Kuh               
    packen      der Tisch     das Kind             
    Peter       die Tanne     kennen               
    pünktlich   die Tinte      der Käse            
    der Platz   die Tochter    Köln                
    2. Behaucht die stimmlosen Verschlußkonsonanten
    
    im Auslaut des Wortes.
    
    das Kalb die Nacht    der Tag  
    das Lob  satt         der Weg  
    der Korb der Staat    dick     
    der Klub die Stadt    der Sieg 
    gelb     die Wand   die Musik  
    gib      das Boot     der Stock
    der Dieb der Ort      das Stück
    das Laub das Blut     der Berg 
    
    179
    
     3. Behaucht die stimmlosen Verschlußlaute in den folgenden Wortverbindungen und Sätzen.
    Peter und Paul Die Taubenpost ist alt.
    paßt mal auf mit Rat und Tat
    
              in Stadt und Land kurz und klein
    
    Kommt Zeit, kommt Rat.
    Kleine Kinder können keine Kirschkerne knacken.
    
     4. Sprecht die vorangestellte Sprecherangabe mit der progredienten Tonführung.
    
    Der Junge "sagte stolz: | „Mein 'Bruder ist 'Mitglied
    
    einer "Hockeymannschaft.“
    Die Lehrerin erklärte: „Dieser Text ist in drei Minuten zu lesen.“
    Die Mutter wiederholte: „Du hast heute das Zimmer aufzuräumen.“
    Das Mädchen fragte: „Kannst du auf diesen Baum klettern?“
    Die Oma bemerkte: „War