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  • Вымаўляй правільна! — Sprich richtig!

    Вымаўляй правільна! — Sprich richtig!


    Мінск 1995
    161.52 МБ
    Kinder. Welche Gedenkstätten hast du in Moskau besucht, mein Sohn?
    Wo treffen sich in Moskau die Kriegsveteranen am 9. Mai, Vati?
    Wann treffen wir uns mit den Mitgliedern des Klubs für Internationale Freundschaft, Dima?
    
    8. Sprecht die Anrede am Ende der Satzfragen mit der interrogativen Tonführung.
    
    
          1. Interessierst du dich für "Weltraumschiffe, Oleg?
          2. Gehst du mit mir ins Stadion, Olga?
    
    
    151
    
          3. Möchtet ihr deutsche Lieder singen, Freunde?
          4. Wollt ihr am Sonntag das Planetarium besuchen, Kinder?
          5. Sehe ich dir ähnlich aus, Vati?
    
    
    9. Lest den Dialog mit verteilten Rollen. Schreibt die Wörter mit langen Vokalen heraus.
    
    Aus Suworows Kindheit
    
    Vater: Weißt du, Suworow war in seiner Kindheit auch schwächlich und kränklich.
    Dima: Wieso? Er war ja Feldherr.
       V.: Ja, das stimmt. Er wollte schon in der Kindheit ein guter Soldat werden.
       D.: Das will ich auch. Aber wie kann man das machen?
       V.: Suworow stählte seinen Körper. Du solltest das auch versuchen.
       D.: Unbedingt. Ich werde alles genauso wie Suworow machen. Hilfst du mir dabei?
       V.: Wir versuchen es zusammen. Aber es ist nicht so einfach. Er stand früh auf und rieb sich mit eiskaltem Wasser ab.
       D.: Ich stehe ja auch früh auf und wasche mich mit kaltem Wasser.
       V.: Er galoppierte oft zu Pferd über Felder dahin.
       D.: Das ist sehr interessant. Aber wo nehmen wir ein Pferd?
       V.: Höre bitte weiter. Der Junge kletterte bei Regen an steilen Anhängen hinauf.
    
    152
    
       D.: Pferde gibt es auf dem Lande, wo meine Oma wohnt.
       V     .: Nach Hause kam Sascha oft ganz durchnäßt.
       D.: Mir passierte es auch im vorigen Jahr. Mutti hat mich damals ausgeschimpft.
       V  .: Ihn schimpfte man auch. Suworow antwortete darauf: „Ein Soldat muß sich an alles gewöhnen“.
       D.: Ich habe schon fast alles versucht. Zwar kletterte ich an Bäumen, nicht an Anhängen. Und es hilft leider nicht.
       V  .: In den Sommerferien fährst du zur Oma aufs Land. Das hilft bestimmt.
       D.: Werde ich dort zu Pferd galoppieren?
       V     .: Wenn Oma es erlaubt.
    
    
    
    
    Intonation der Aufzählung.
    
    
        Übungen:
    
    
    1. Sprecht die Vokale in betonten geschlossenen Silben kurz aus.
    
    ärgern         das Dach  der Ort   
    antworten      das Fach  packen    
    binden         brach     das Gepäck
    das Bündel     die Stadt der Satz  
    die Liste      krank     das Wort  
    die Landschaft fünf      das Verb  
    
    153
    
    die Wand                das  Schild
    die Nacht               der  Blick
    die Macht               das  Bild
    widmen                  der Fluß
    die Welt                die Kunst
    das Plusquamperfekt     die Ordnung
    2. Beachtet Doppelkonsonanten als Zeichen der Vokalkürze.
    
    dünn       der Koffer erkennen      
    füllen     sollen         die Stille
    messen     wollen       hoffen      
    müssen     billig        der Pfennig
    das Kissen treffen      stumm       
    küssen     können      der Schatten 
    die Tanne  essen                    
    stellen    der Schlitten            
    die Waffe  schwimmen                
    besser     der Sommer               
    lassen     der Volleyball           
    verlassen  die Versammlung          
    
    3. Beachtet besondere Fälle der Vokalkürze.
    die Grammatik das Kapitel der Vorteil
    
    der Januar die Krim      der Klub
    der Monat  das Viertel     plus  
    
    der Nachbar vierzehn der Spruch
    
    das Hotel vierzig         das Urteil
    der April die Hochzeit zum          
    
    4. Übt Sprichwörter, beachtet die kurzen Vokale.
    In der Kürze liegt die Würze.
    Wo Frösche sind, sind auch Störche.
    
    154
    
    Wie die Zucht, so die Frucht.
    Blinde Rache, schlimme Sache.
    
    
    5. Lest die Sätze. Merkt euch, daß jedes Glied der Aufzählung ein selbständiges Syntagma bildet.
    
    
    Meine Kameraden fahren in den 'Ferien ans "Meer, | aufs "Land, | ins "Sportlager, | sogar ins "Ausland. Mir fällt die Wahl schwer, denn ich möchte den Sommer im Gebirge, am Fluß, im Zeltlager verbringen, aber die Zeit reicht nicht aus.
    In den Ferien muß man die Heimatstadt verlassen, um sich zu erholen, etwas Interessantes zu erleben, neue Gebiete zu entdecken.
    Am schönsten ist es im Ferienlager, dort kann man stundenlang baden, tauchen, in der Sonne liegen. Mein Bruder war schon im Süden, an der Ostsee, in Sibirien, im Fernen Osten.
    
    
    6. Verbindet die Aufzählungen paarweise.
    
    
    Im 'Ferienlager kann man 'schwimmen und "tauchen, | 'Boot fahren und eine "Wanderung machen.
    Auf dem Lande werden wir Wanderungen und Ausflüge machen, im Garten und im Gemüsegarten arbeiten, Fußball und Volleyball spielen.
    Die Reisenden hatten viel Gepäck, das waren Koffer und Reisetaschen, Pakete und Rucksäcke.
    Der Zug fuhr an Städten und Dörfern, Wäldern und Feldern vorbei.
    Die Interessen meines Freundes sind vielseitig, das sind Bücher und Sport, Musizieren und Fotografieren.
    
    7. Lest den Text und ergänzt ihn. Beachtet die Intonation der Sätze mit der Aufzählung.
    
    155
    
    Im Wald
    
    
       Im Wald war es schön. Wir scheuchten Eichhörnchen auf. Dann hörten wir dem Gesang der Vögel zu. Hans blieb manchmal zurück. Er wollte sich jede Blume, jedes Kraut, jedes Insekt ansehen.
       Wir waren schon weit vom Dorf. Dort wuchs Gesträuch. Schnell versteckten wir uns. Hans rief einige Male nach uns. Wir hielten den Atem an, sahen einander an und schwiegen. Er wird doch nicht brüllen vor Angst?
       Plötzlich wurde es still. Dann riefen wir selber. Niemand antwortete. Wir bekamen Angst und suchten überall nach Hans.
    
    8. Inszeniert das folgende Gespräch. Beachtet die Vokaldauer.
    
    Sommererholung
    
      Paul: Sergej, wann bist du nach Minsk zurückgekehrt?
    Sergej: Vorgestern. Und du?
         P.: Erst gestern. Wie lange warst du im Ferienlager?
        S.: 24 Tage.
        P.: Hast du dich gut erholt?
        S.: O ja!
        P.: War es im Ferienlager nicht langweilig?
         S.: Aber gar nicht! Das Ferienlager liegt am Ufer des Sees Narotsch.
        P.: Hast du dort viel gebadet?
         S.: Natürlich. Wir haben auch Ball gespielt, Lieder gesungen, auf dem Feld gearbeitet.
    
    7 Klasse
    
    3jp Hohe Vorderzungenvokale Fragesätze mit Fragewort
    
    
        Übungen:
    
    
    1. Lest die Wörter. Beachtet die ovale Lippenöffnung bei dem langen Vokal [i:].
    
    der Artikel die Regierung die Biologie die Chemie
    
    hier fielen gefielen liefern
    
    die Musik
    die Mathematik
    die Politik
    die Nachtigall
    
    dividieren fotografieren multiplizieren notieren
    
    2„
    
    Sprecht den kurzen Vokal [i] gespannt aus.
    
    berichten  einstimmig     die Dolmetscherin
    bestimmen  schwimmen      der Vorsitzende  
    das Ding   der Zirkus     das Gedächtnis   
    die Hilfe  schicken       das Ereignis     
    der Gipfel die Geschichte wichtig           
    
    finnisch die Geschwister prächtig
    
    158
    
    hilfsbereit der Anblick      lebendig
    immer       die Prinzessin   endlich
    
    
    3. Beachtet die Lippenrundung bei den ü  Lauten.
    
    die Bücher die Krüge   die Hauslektüre der Bürger
    für        die Rübe    überholen      der Fürst
    die Füße   der Schüler überlegen      künstlich
    führen     berühmt     München        tüchtig
    
    
    4. Bestimmt die Dauer der i  Laute und ü  Laute.
    
        Lest richtig.
    
    die Disziplin die diskutieren die informieren die inszenieren der
    
    Abenteuerbücher Lieblingsbücher Briefmarken Erlebnisbericht
    
    die Sehenswürdigkeiten die Touristenstation der Fremdenführer die Physik
    
    
    5. Lest Fragesätze mit Fragewort mit der terminalen Tonführung. Betont die Fragewörter nicht.
    
    Was 'macht deinem Freund "Spaß?
    Wann können wir die Ausstellung besichtigen?
    Wer hat in der Versammlung das Protokoll geführt?
    Wer erklärt die Versammlung für eröffnet?
    Warum kommst du nie mit der Zeit aus?
    
    
    6. Lest Fragesätze mit Fragewort, die mit „und“ be
    
       ginnen, mit der interrogativen Tonführung.
    
    
    
    Und wie ist "deine Meinung darüber?
    Und wann schreibt "eure Klasse die Kontrollarbeit?
    
    
    159
    
    Und wer begleitet "dich nach der Schule?
    Und welche Überraschung hast "du deiner Mutter vorbereitet?
    Und warum hast "du dich zum Wort nicht gemeldet?
    7. Lest den Text. Schreibt Wörter mit hohen Vorderzungenvokalen heraus.
    
    Ameise und Kamel
    Ein Kamel weidete in der Steppe. Da sah es zu seinen Füßen eine winzige Ameise. Mit Mühe schleppte sie einen großen Halm fort. Das Kamel beobachtete das kleine Tier aufmerksam und sprach: „Ich bewundere dich. Du plagst dich mit einem Strohhalm, der größer ist als du selbst. Wie schaffst du das nur? Ich breche schon unter einem einzigen Sack zusammen.“ Die Ameise überlegte einen Augenblick und erwiderte dann: „Ich schaffe die Last, weil ich für uns Ameisen selbst arbeite. Du aber quälst dich für deinen Herrn.“
    8. Inszeniert das folgende Gespräch. Beachtet die Tonführung in den Fragesätzen mit Fragewort.
    
    Vor der Versammlung
    Anja: Wann wird unsere Versammlung abgehalten? Boris: Am 20. September.
       A.: Kommst du mit der Zeit aus?
       B.: Gewiß, mein Vortrag ist schon fast fertig.
       A.: Worüber wirst du sprechen? Zeige mir deinen Vortrag.
       B.: Bitte. In der Versammlung müssen wir unsere Leistungen diskutieren.
       A.: Wozu ist so ein großer Vortrag? Kannst du aus dem Gedächtnis nicht sprechen?
    
    160
    
        B.: Nein. Mir fallen die Reden übehaupt sehr schwer. Es macht mir keinen Spaß, diesen Vortrag zu halten. Aber auf der Tagesordnung steht meine Frage.
        A.: Ja, das stimmt. Ich meine, in der Versammlung muß man kurz und konkret sprechen, ohne lange Vorträge zu halten. Bist du einverstanden?
        B.: Schon ja, aber sowieso muß man etwas aufschreiben: Daten, Ziffern, Namen, Noten usw.
        A.: Ja, bestimmt. Nur sollen es kurze Notizen sein. Gib endlich zu, daß ich recht habe.
    
    
    9. Veranstaltet eine Gruppenversammlung in deutscher Sprache. Wählt eine interessante Tagesordnung und bereitet kurze Referate vor.
    
    ®M®
    
    Mittlere Vorderzungenvokale
    
    Fragesätze ohne Fragewort
    
    
        Übungen:
    
    
    1. Sprecht den Vokal [e] kurz
    
    und gespannt
    
    aus.
    
    Bern die Sendung Berlin die Wendung Brest Belgien die Elbe die Meßtechnik
    
    die Wälder die Oberfläche die Wäsche die Gedenkstätte längst die Grundsätze die Sätze ergänzen